Bohol ist eine Insel, die Süd-Östlich von Mindoro (Puerto
Galera) leigt. Ich bereiste sie zu ersten mal in den Osterferien 2008. Ein neues
und vollkommen anderes Ziel als das vorherige.
Am 15.3.2008 fuhren wir mit dem neuen Ford Mondeo zum Flughafen
Frankfurt. Aufgrund des Verkehres der Deutschen Bahn zwischen Köln/Bonn und
Frankfurt wurden nämlich alle Flüge von oder nach Frankfurt für immer
gestrichen. Je näher wir unserem Ziel, Frankfurt Airport, kamen, desto mehr
spürte ich wie sehr es wieder Zeit war zu fliegen! Bei allen Flügen
produzierte mein Körper literweise Adrenalin!!
Nach 29h sind wir endlich im Lost Horizon Beach Resort
angekommen! Schon jetzt konnte ich die Unterschiede zu Sabang deutlich spüren. Es war
sauberer, das Zimmer war in eineranderen Komfort Stufe (das beste war
natürlich die 42" Plasmaglotze!! ;-) ) und auch super war der Pool direkt
vor der Haustür. Ich musste keine 20m gehen und schon war ich in dem schönen
erfischendem Pool. Herrlich!
Doch auch die Tauchgegend war anders. Die Flora war größtenteils die selbe wie in Mindoro, es gab jedoch wesentlich größere
Fische. Vor allem nahe der Insel Balicasag, waren Schwärme von Jackfischen zu
betrachten (20-40 cm groß). Das tollste an Bohol waren meiner Meinung jedoch
nicht die Fische, sondern die Wände. Man taucht 10min. auf 5m und auf einmal
macht der Boden eine 90° Biege nach unten. Um dem Feeling das i-Tüpfelchen zu
geben kann man noch den Hang wie ein Flugzeug hinunter gleiten! Wahnsinn! Das
Gefühl kann man wirklich nicht beschreiben!
Auch
ein tolles Erlebnis in diesem Urlaub war die Chocolate Hills-Tour. Eine
Tour zu Land und zu Wasser rund um die Insel Bohol und ihre Bewohner. Den ersten
Stop machten wir an der ältesten Kirche der Insel. Na gut, das war nicht so aufregend
für mich, aber Bohol's größte, längste, und schwerste Schlange zu sehen und
anzufassen, war etwas was man nicht jeden Tag machte. Pro Monat verdrückte die
Würgeschlange ein ganzes Schwein! (Und ich dachte Ich esse viel ;-)) Die
bekannteste Attraktion von Bohol waren allerdings
die Tarsiers. Kleine süß aussehende Äffchen mit
riesigen Kulleraugen! Den letzten Stop machen wir bei den besagten Chocolate
Hills. Der Name kommt daher, dass diese Hügel im Sommer braun werden, weil das
Gras in der Hitze verbrennt. Die Hügel sehen dann aus als währen sie mit
Schokolade überzogen. Auch dies gibt es nur in Bohol!
Doch
alles hat ein Ende! Doch da wir acht Stunden Aufenthalt in Hong Kong hatten,
machten wir dort eine kleine Rundreise. Wir fuhren nach Hong Kong Island,
setzten mit Starferry (wem das ein Begriff ist) über, und schauten und von dort
die Skyline an. Und so wurde es doch noch zu einem Happy End!