Seit zwei Jahren bin ich mit diesem
Ziel in Süd-Ost Asien vertraut. Die
Reise dort hin ist nicht einfach. Um in die Philippinen zu kommen muss man
ungefähr 17h reisen. In den
Weihnachtsferien sind wir zuerst mit Lufthansa von
Köln/Bonn nach Frankfurt, und von Frankfurt mit einem Stop
in
Guangzhou nach
Manila geflogen. Von Manila muss man dann 2h mit dem Auto fahren um zur Fähre
zu kommen und 1h mit dieser fahren um nach Puerto Galera zu gelangen. Diese Fähre
ist nicht irgendeine Fähre, sondern eine Banka. Eine Banka ist nichts anderes
als ein größeres Kajak mit zwei Bambusstäben an den Seiten damit es nicht so
leicht umkippen kann (bei einem gewissen Grad an Neigungswinkel zum Wasser, ist
es jedoch auch vorbei).
Nun zurück zu unserer Reise. Um 17:00 Uhr deutscher
Zeit sind wir gestartet und um 1:00 Uhr philippinischer Zeit angekommen. Allerdings
standen wir um 6:00 Uhr wieder auf, weil wir zu gespannt waren, was uns an
diesem Tag erwartet. Ich tauchte
jeden Tag mindestens 2 mal, und es wurde nie langweilig. Unser Dive-Guide Rico,
war der beste Dive-Guide, den ich je gesehen habe. Unterwasser zeigte er mir so
viel, dass es jetzt zu viel währe es alles aufzuzählen.
Dort, auf den
Philippinen, ist einfach alles
genial. Ein Eis beispielsweise: Hier kostet ein Tüten-Eis, sagen wir mal 1€.
In Puerto Galera kostet dann das gleiche Eis 6 Peso, was umgerechnet gerade mal
0,10 € wären. Der Unterschied ist also enorm. Und so ist es nicht nur mit Eis,
sondern mit allen Dingen die es
dort gibt. Essen, Feuerzeuge, Hotelzimmer, ja
sogar Autos und noch vieles mehr.... . Die Rückreise mussten wir aber
trotzdem antreten. Diese dauerte sage und schreibe 30 Stunden. Denn der erste Flug
war um mehr als 3 Stunden verspätet und den zweiten verpassten wir. So fuhren
wir also mit einem Mietwagen von Frankfurt nach Köln. Trotz all dem macht es immer noch
Spaß dort hin zu fahren, und zu tauchen.