


Auf viele Arten und Weisen habe ich jetzt die Fliegerei bereist
kennen gelernt. Durch Reisen, spotten, anlesen... . Doch selber ein Flugzeug
fliegen? Nein, dass tat ich noch nie. Eigentlich auch nicht verwunderlich, da es
bis zum Piloten ja noch etwas dauern sollte. An diesem Tage jedoch, am (ich weiß
es noch genau) 22.August 2009 sollte ich jedoch jetzt schon den Knüppel eines
Flugzeuges in die hand bekommen.
Alles
begann an meinem Geburtstag, als ich von Reinhold einen Gutschein über einen Tag
am Segelflugplatz in Marpingen im Saarland bekam. Denn in Marpingen unterrichtet
sein Schwager, Jan, die Kunst des Segelflugsportes. "Na ja", dachte ich mir,
"Einen Bekannten am Segelflugplatz? Wie oft kennt man jemanden an einem
interessanten Ort und wie oft heißt es dann nicht immer: "Das müssen wir
unbedingt noch mal machen!" Und getan wir dann doch nichts!" Aber ich lag dieses
Mal total daneben. Diesmal wurde die Sache in Aktion genommen.
Zu beginn meines Tages am Flugplatz wies mich Jan in die
Grundlagen des Fliegens und des Segelfliegens ein. Was ist Thermik? wie entsteht
sie? welche Wolken sagen dir ob es welche gibt? Warum hat das Segelflugzeug so
lange Flügen? Und und und... Danach ging es dann auch schon los mit meinem
ersten motorlosen Flug. >>> SUPER <<< Ich finde an dieser Stelle mal wieder
keine passenden Worte.
Es ging schon beim äußerst brisanten Start los. An alle die
jetzt denken: "Ach, in einem Segelflugzeug von einer Seilwinde in die Luft
gezogen zu werden ist dich bestimmt wie Achterbahn fahren." Leute, ihr habt
keine Ahnung! Das ist nämlich noch viel besser. Das Gefühl des Fliegens ohne
eigenen Motor lässt einen zunächst ein leichtes "Kribbeln" und dann einen
gigantischen Adrenalinschub spüren. >>>WOW<<< Ich denke, dass auch Jan
mitbekommen hat, dass ich nicht habe aufhören können zu grinsen. "Hier gehörst
du hin, und nirgendwo anders" Das absolute Highlight war natürlich, dass ich
auch selber fast die Hälfte der Flugzeit fliegen durfte. Strecken gerade aus,
Kurven, Thermikkreisel und Flug Übungen.
Der zweite Flug war dann eine Platzrunde, aber nicht weniger
spannend. Start und Landung. >>>WAHNSINN<<<
Alles in allem, bin ich überglücklich mit einem so genannten
"Honigkuchenpferd-Grinsen" vom Platz gegangen. Ein weiterer großer Schritt auf
den Piloten zu.
Ich weiß gar nicht wie ich das meinem Fluglehrer Jan und
Reinhold danken soll.
